In der Freiheit leben Meerschweinchen in Gruppen (Sippen). Meerwutzen sind sehr neugierige, kontakt- und bewegungsfreudige Tiere, wenn ihnen der nötige Platz und viel Abwechslung geboten wird. Falls genügend Platz vorhanden ist, kann man z.B. ein kastriertes Männchen und mehrere Weibchen halten. In einer größeren Gruppe fühlen sich Meerschweinchen wohl. Sie brauchen den Kontakt zu Artgenossen unbedingt. Ein Kaninchen ist kein Partnerersatz, denn Meerschweinchen sprechen nicht dieselbe Sprache wie Kaninchen.
Meerschweinchen sind Gruppentiere! Man sollte deshalb auf eine Einzelhaltung verzichten - damit sich Meerschweinchen wohl fühlen können! Meerschweinchen sind zu sehr auf Artgenossen und einen großen Lebensraum angewiesen, als dass ein Mensch dafür ein Ersatz sein könnte.
In der freien Natur lassen sich innerhalb von Meerschweinchenrevieren immer wieder Trampelpfade ausmachen. Das sind oft benutzte Wege, auf denen die Sippe, meist im Gänsemarsch, entlang watschelt.. Die Jungtiere werden schützend in der Mitte gehalten, während erfahrene Tiere Spitze und Ende des kleinen Zuges bilden. Dieses "Kontaktlaufen" und die dabei abgegebenen Gerüche und Laute der Einzeltiere vermitteln allen Rudelmitgliedern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Solange die Gruppe frisst, sitzt eines der Tiere abseits und hält Wache. Sobald es ein Geräusch hört, quiekt es, worauf sich die anderen in Sicherheit bringen. (kennt man ja auch teilweise zur genüge von unseren Wohnungs-Meerschweinchen)
Unter den Meerwutzen gibt es eine Rangordnung, sodass die Tiere ohne ständige Streitereien zusammen leben können. Natürlich haben sie dafür auch genügend Platz, um sich aus dem Weg gehen zu können. Dies wird ihnen in der Wohnung oftmals verwehrt, wodurch böse Streitereien ausbrechen können.
Wer sich weiter informieren mag: Schweinzelhaltung







